Die gut.gelaunt.de-Nachrichten

April 2000

Stiftung Lesen schickt Bücherpaket an "Big-Brother"

Mainz (ggd) - Gegen die Langeweile im "Big Brother"-Haus hat die "Stiftung Lesen" den Mitspielern ein Bücherpaket geschickt. Zu den Titeln gehört auch George Orwells "1984", dem der Name der RTL-II-Show entliehen ist. In Erinnerung an den inzwischen ausgeschiedenen Shakespeare-Nicht-Kenner Zlatko wurde die Comic-Version von "Romeo und Julia" eingepackt. Ob die "Big Brother"-Bewohner das Geschenk allerdings annehmen dürfen, will die Redaktion der Produktionsfirma Endemol noch entscheiden. Man befürchtet, dass die Zuschauer der Zielgruppe nicht wissen, was Bücher sind, und einen Schock bekommen.

26.04.2000

Konfessionslose leben ungesünder und wollen mehr Sex

Landau (ggd) - Menschen ohne religiöse Bindung leben ungesünder als gläubige Menschen. Das geht aus einer neuen Studie der Forschungsstelle für Sexualwissenschaft der Universität Koblenz-Landau hervor. Außerdem wollen Menschen ohne religiöse Bindung mehr Sex. Die Kirchenverbände wollen nun darauf drängen, dass Kirchenmitglieder einen Nachlass bei der Krankenversicherung bekommen. Er soll mit der Kirchensteuer verrechnet werden.

25.04.2000

Merkel soll Aufwandsentschädigung für CDU-Vorsitz bekommen

Berlin (ggd) - Die neue CDU-Vorsitzende Merkel soll laut «Bild am Sonntag» eine Aufwandsentschädigung bekommen. Merkel solle keine finanziellen Einbußen beim Wechsel vom Generalsekretärsamt der CDU zum ehrenamtlichen Parteivorsitz erleiden, hieß es zur Begründung. Im Parteipräsidium werde davon ausgegangen, dass Merkels Vorsitzenden-Gehalt zwischen 10000 und 12 000 Mark liegen wird und jeweils zur Monatsmitte in einem schwarzen Koffer übergeben werde.

16.04.2000

Studie: Männerschweiß ist angeblich sexy

London (ggd) - Männerschweiß ist sexy - sagt eine britische Studie. Demnach finden Frauen Männer attraktiver, wenn sie deren Schweiß riechen können und die darin enthaltenen Pheromone - Sexuallockstoffe - wahrnehmen. Die Studie der Universität Northumbria in Newcastle wurde am Donnerstag bei der Jahreskonferenz der Britischen Psychologischen Gesellschaft in Winchester vorgestellt. An dem Experiment waren 16 Studentinnen beteiligt, die glaubten, Getränke zu testen. Doch in Wahrheit ging es den Wissenschaftlern um ihre unbewusste Reaktion auf männlichen Schweiß. In einer neuen Studie sollen nun die Wirkung von Alkoholgeruch und später sogar auch die Kombination aus Schweiß und Alkohol getestet werden.

14.04.2000

Unmögliches Geburtsdatum enthüllte gefälschten Pass

Den Haag (ggd) - Das unmögliche Geburtsdatum 31. September hat die Polizei in der niederländischen Hafenstadt Vlissingen auf die Spur eines Mannes mit gefälschtem Ausweis gebracht. Wie der "Telegraaf" berichtet, war einem Beamten bei einer Routinekontrolle aufgefallen, dass es diesen Tag im Kalender nicht gibt. Jetzt sollen alle Beamten über die möglichen und unmöglichen Datumskombinationen aufgeklärt werden, um so die Aufklärungsquote zu steigern.

13.04.2000

Russischer Zerstörer feuert versehentlich Granate ab

Wladiwostok (ggd) - Ein russischer Zerstörer hat am Montag nach offziellen Angaben im Hafen von Wladiwostok versehentlich eine Übungsgranate auf ein weiteres Schiff der Marine abgeschossen. Ein Sprecher der Pazifikflotte erklärte, durch das Geschoss seien die Aufbauten eines U-Boot-Zerstörers beschädigt worden. Niemand sei verletzt worden. Zu dem Vorfall sei es durch Unachtsamkeit während eines Tests der Waffensysteme gekommen. Es handele sich nicht um die Umsetzung des Abrüstungsvertrages START-2, so der Sprecher.

11.04.2000

Kohls Stasi-Akte umfasst angeblich 9.000 Blatt

Berlin (ggd) - Die DDR-Staatssicherheit soll Alt-Kanzler Helmut Kohl intensiver abgehört haben als bisher angenommen. Die Lauschangriffe hätten wöchentlich bis zu 30 Seiten an Abhörprotokollen gefüllt, berichtete der Berliner "Tagesspiegel". Schätzungen zufolge umfasse die Akte Kohl 9 000 Blatt. Helmut Kohl kommentierte dies mit: "Wichtig ist, was hinten rauskommt. Wenn die dann auch alles abheften...".

10.04.2000

Gesetz gegen Dauer-Streiks in Italien verabschiedet

Rom (ggd) - Das Parlament in Rom hat ein Gesetz gegen ausufernde Streiks in Italien verabschiedet. Damit soll in Zukunft ein Blackout im öffentlichen Nahverkehr verhindert werden. In der Vergangenheit wurde mitunter ganz Rom lahm gelegt. Zwischen zwei Streiks müssen künftig zehn Tagen liegen. Außerdem muss der Service zu mindestens 50 Prozent aufrechterhalten werden. In Deutschland ist ein ähnliches Gesetz für öffentliche Verwaltungen geplant: Zwischen zwei Kaffeepausen müssen mindestens 10 Minuten liegen, außerden muss das Amt mindestens 5 Minuten pro Tag für den Bürger geöffnet sein.

05.04.2000

Jeder vierte Schulanfänger ist zu dick

Aachen (ggd) - Jeder vierte Schulanfänger ist nach Angaben von Ernährungsfachleuten zu dick. Auch normal gewichtige Kinder ernähren sich zu fett und süß. Das teilte der Verein zur Förderung der Ernährung und Diätetik mit. Die Bewegungs-Unlust der Kinder fördere die ersten Fettpölsterchen. Studien hätten gezeigt, dass Milch- und Vollkornprodukte bei den Kindern nicht hoch im Kurs stehen. Eltern sollten ihre Sprösslinge deshalb schrittweise an eine gesunde Ernährung gewöhnen. So sollen sie bei McDonald's und Burger King häufiger auch mal einen Milch-Shake bestellen.

04.04.2000

Schüler verwöhnen Lehrer - "Unterricht nie langweilig"

Dresden (ggd) - Weil sie seinen Unterricht nie langweilig fanden, haben Schüler aus dem sächsischen Ebersbach ihren Klassenlehrer ausgiebig verwöhnt. Die 30 Schüler der 10. Klasse luden den Deutsch- und Geschichtslehrer in ein Dresdner Hotel ein. Die Schüler hätten ihm und seiner Frau dort zur Begrüßung Sekt kredenzt, die Taschen aufs Zimmer getragen und ein fürstliches Menü serviert. Zum Abschied sollte es was Besonderes sein, sagte eine Schülerin. "Nie war sein Unterricht langweilig", hob sie hervor. Der 60-Jährige geht nun in den Ruhestand, die Schüler bekommen eine "eins" in Deutsch und Geschichte und morgen ist Weihnachten und Ostern.

03.04.2000
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