Die gut.gelaunt.de-Nachrichten (März 2000)

Boom für Öko-Anbau in den USA

Washington (ggd) - Die Zahl ökologisch bewirtschafteter Anbauflächen in den USA hat sich in den 90er Jahren verdoppelt, die Produktion nach ökologischen Kriterien produzierter Eier und Milch stieg sogar noch stärker. Ökologische Betriebe waren nach einem am Donnerstag vom US-Landwirtschaftsministerium veröffentlichten Bericht in den vergangenen zehn Jahren einer der am schnellsten wachsenden Bereiche der US-Landwirtschaft. Der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen an den gesamten Anbauflächen beträgt jetzt 0.000005 Prozent.

30.03.2000

Erster interaktiver Werbespot in Großbritannien

London (ggd) - Im britischen Fernsehen ist zum ersten Mal ein interaktiver Werbespot ausgestrahlt worden. Vom Fernsehsessel aus konnten so Zuschauer mit Hilfe der Fernbedienung einen Gutschein anfordern, der später zum verbilligten Einkauf berechtigt. Die Werbebranche spricht von einer Revolution. Der Spot wirbt für eine Fertig-Sauce für Huhn-Gerichte. In Deutschland sind interaktive Werbespots schon länger bekannt. So kann man sich z.B. bei Bier-Werbung mit "Schatz, bring mir mal noch eine Flasche!" schon heute direkt ein frisches Bier bringen lassen.

28.03.2000

Uni beschallt protestierende Studenten mit Musik

Toronto (ggd) - Die Universität Toronto versucht, protestierende Studenten mit Liedern der Teenie-Band "Backstreet Boys" vom Campus der Hochschule zu vertreiben. Mit Hilfe der Musikbeschallung solle den Studenten, die das Büro des Universitätspräsidenten besetzt halten, das Leben nachts ein wenig schwer gemacht werden, sagte eine leitende Hochschulangestellte am Mittwoch. Eine der protestierenden Studentinnen verglich das Vorgehen der Universität mit Folter. Aus gut informierten deutschen Kreisen war zu vernehmen, dass bereits die Wildecker Herzbuben, Blümchen und auch Heino der Polizei ihre Kooperation angeboten hätten. Ein erster Test solle bei den nächsten Castor-Transporten stattfinden.

23.03.2000

Erstmalig Mahnbescheid per Internet

Berlin (ggd) - Jetzt kommt der Kuckuck online: Seit kurzem können Gläubiger via Internetgerichtliche Mahnbescheide beantragen. Das Online-Mahnverfahren funktioniert wesentlich schneller als das herkömmliche Verfahren mittels Formular: In der Regel vergehen nur drei bis fünf Werktage zwischen Beantragung des Mahnbescheides und dessen Versendung an den Schuldner. Die Nutzung des Online-Mahnverfahrens ist kostenlos. Das Angebot solle demnächst um einen "Online-Pranger" erweitert werden, an den säumige Schuldner gestellt werden können. Bei den Konzepten wolle man sich an "Big Brother" orientieren.

22.03.2000

Brillen sind wieder im Kommen

Düsseldorf (ggd) - Die Deutschen geben wieder mehr Geld für Brillen aus. Das teilte der Zentralverband der Augenoptiker in Düsseldorf mit. 1999 seien weit über 11 Millionen Brillen verkauft worden, hieß es. Das war mit 4,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor das höchste Wachstum der vergangenen fünf Jahre. Als Hintergründe des Aufwärtstrends werden höhere Einkommen, größeres Gesundheits- Bewusstsein und ein besseres Brillen-Image gesehen. Dies wird jedoch nur von 70 Prozent der Nichtbrillenträger so gesehen, die anderen müssen zum Augenarzt.

21.03.2000

Marsch auf den Vulkan für dicke Polizisten

Manila (ggd) - Als Teil eines Fitnessprogramms müssen übergewichtige Polizisten im Norden der Philippinen künftig einmal im Monat den Vulkan Pinatubo besteigen. Der Polizeichef der Hauptinsel Luzon, Roberto Calinisan, erklärte am Montag, betroffen seien Beamte, deren Leibesumfang mehr als 86 Zentimeter betrage. Erstmals sollen sich die wohlgenährten Polizisten am 4. April auf den Weg machen und dieses Programm einmal monatlich bis einschließlich Juni absolvieren, wenn die Regenzeit beginnt. Eine Anfrage deutscher Polizisten, ebenfalls diesen Vulkan besteigen zu dürfen, blieb bislang unbeantwortet.

20.03.2000

Mit Kanonen gegen Nebel in Fußballstadien

Hamburg (ggd) - Mit einer Trockeneis-Kanone sollen jetzt Nebelschwaden in Fußballstadien bekämpft werden können, die Spielern und Fans die Sicht nehmen. Forscher der Technischen Universität Cottbus haben eine solche Waffe gegen die störenden Schwaden entwickelt, wie das Magazin "Geo" am Freitag in Hamburg berichtete. Innerhalb von vier Minuten könne mit der Kanone für freie Sicht gesorgt werden, indem kleine Kohlendioxid-Partikel in die Dunstwolken geschossen werden. Die Wassertropfen würden dann als Tau zu Boden sinken. Die neue Methode könne auch bei Open-Air-Veranstaltungen, im Straßenverkehr und auf Flugplätzen zum Einsatz kommen, schreibt die Zeitschrift. Zudem solle die Kanone auch in verrauchten Kneipen eingesetzt werden können, um den Bedienungen den Blick "freizuschießen".

17.03.2000

Japaner fahren auf "Sushi-Wahrsager" ab

Tokio (ggd) - Japaner haben für sich eine neue Methode der "Wahrsagerei" entdeckt: Sushi-Röllchen. Statt mit Stäbchen nimmt man mit der Computer-Maus auf einer Internet-Seite fünf virtuelle Sushi-Röllchen vom Fließband und legt sie jeweils auf einen Teller. Sobald man anschließend einen Teebecher anklickt, erfährt man vom Wahrsager vermeintlich aufschlussreiches über die eigene Persönlichkeit. Ein in Wien gestartetes Internet-Unternehmen war vor kurzem mit einer ähnlichen Idee gescheitert: Die Benutzer kamen nur zu einer halben von fünf geforderten Sacher-Torten.

16.03.2000, Anmerkung: Siehe dazu auch unsere Buchtipps.

Wärmeres Klima erzeugt mehr Jungen

Washington (ggd) - Ein mildes Klima begünstigt die Zeugung von Jungen. Die Zahl der Neugeborenen männlichen Geschlechts schießt auch dann hoch, wenn neun Monate zuvor die Temperaturen in einer eher kühlen Klimazone gestiegen waren. Dadurch kommen in südlichen Breitengraden vergleichsweise "weitaus mehr" Jungen zur Welt als im Norden Europas. Das deckt eine epidemiologische Studie auf, die das Geschlecht von Neugeborenen europaweit zwischen 1990 und 1995 ermittelte. Ob männliches Erbgut und Zellen auch gut mit Hitze und Alkohol zurechtkommen, soll eine neue Studie untersuchen, die ab Ostern auf Mallorca und Ibiza durchgeführt wird.

14.03.2000

Männer greifen immer häufiger zu Kosmetikartikeln

Nürnberg (ggd) - Immer mehr Männer legen offenbar Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild. Die Umfrage eines Nürnberger Kosmetikherstellers ermittelte, dass Männer vor allem verstärkt zu After Shave greifen. Auf eine schonende Hautreinigung mit einer speziellen Wasch- und Duschcreme wollen etwa 58 Prozent der Männer nicht mehr verzichten, kaum weniger auf eine Handcreme. Ob aber die Wasch- und Duschcremes häufiger als nur samstags angewendet werden, blieb in der Studie offen.

13.03.2000

Immer mehr Frauen werden zur eigenen Chefin

Wiesbaden (ggd) - Immer mehr Frauen in Deutschland machen sich selbstständig. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, waren im April 1999 rund 990.000 Frauen als Selbstständige tätig. Das waren 27 Prozent mehr als 1991. Diese Entwicklung zeigen den Angaben zufolge erste Ergebnisse des Mikrozensus 1999. Die meisten der Befragten gaben an, dass sie selbst entscheiden würden, wann geputzt, gewaschen und was gekocht würde.

10.03.2000 (Chauvi, Chauvi, Chauvi, ...!!!)

Mit Käse gegen Karies

Newcastle (ggd) - Käse ist gut gegen Karies. Das haben Forscher der Universität Newcastle herausgefunden. Als Reaktion hierauf wollen jetzt mehrere Fernsehsender ihre nachmittäglichen Talk-Shows mit der Einblendung "von Zahnärzten empfohlen" versehen.

09.03.2000

Kohl erklärt 6,3 Millionen-Betrag wird aufgebracht

Berlin (dpa) - Alt-Bundeskanzler Kohl geht davon aus, dass er in kurzer Zeit 6,3 Millionen Mark an Spenden aus seiner Sammelaktion an die CDU überweisen kann. Er selbst wollte mit 700 000 Mark dazu beitragen, sagte Kohl in Berlin. Bis jetzt seien bei seiner Sammelaktion bereits 5,9 Millionen Mark eingegangen. Er rechne damit, dass die 6,3 Millionen Mark bald erreicht seien. Kohl legte eine Liste von 30 Spendern vor. Mit der Spendenaktion will Kohl die durch sein Fehlverhalten in der Parteispendenaffäre entstandene Belastung für die CDU ausgleichen. Als nächstes Ziel hat sich Kohl die 42 Millionen-Marke für die entgangenen Erstattungen des Bundes gesetzt. Dazu will Sat.1 eine "CDU-Spendennacht" bringen, die von Helmut Kohl persönlich moderiert werden soll.

09.03.2000
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