Samstag-Nachmittag, man hat die Arbeitswoche hinter sich, die Einkäufe sind gemacht, man ist wieder zuhaus, das Wochenende kann beginnen. Jetzt nur noch ausruhen, Ruhe haben. "Huuuup, huuuup! Tröööt! Hup!" Die Ruhe, die noch gar nicht richtig begann, ist schon wieder dahin. "Huuuup, huuuup! Tröööööt! Huup!" Schon wieder so Wahnsinnige, die sich ins "Eheglück" gestürzt haben, beziehungsweise deren verrückte Verwandschaft und so genannte Freunde! Aber wartet es nur ab...
"Huuuuuup, huuuuup! Trööööööt! Huuup!" tönt es wieder minutenlang durch die ganze Stadt. Ginge es nach den Hochzeitsgästen, wären wohl die Autohupen noch deutlich lauter und man könnte den lautstarken Start ins Eheleben nicht nur wenige Kilometer weit, sondern auch noch in der ganzen Republik hören. "Huuuuuuuup, huuuuuuup! Trööööööööööt! Huuuuup!" Als eigentlich Unbeteiligter freut man sich schon auf das Ende. Vom Lärm? Von diesem Ehe-Krach? Auf den Ehe-Krach? Auf das Ende dieser Ehe?
"Huuuuuup, huuuuup! Trööööööt! Huuup!" Der Ehe-Krach scheint etwas abzunehmen. Ob man die wegen Lärmbelästigung dran bekommen kann? "Huuuup, huuuup! Tröööööt! Huup!" Eine Unverschämtheit ist das jedenfalls. Wenn man nachfragt, heisst es immer "Das ist doch nur einmal!". Aber das jedes Wochenende. Eigentlich müsste man so einen Ehe-Krach auch zum Ende einer Ehe hin veranstalten, damit es auch alle wieder erfahren: "Huuuup, huuuup! Tröööt! Hup!" Es ist vorbei...